Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) wird 15 Millionen Euro für die Finanzierung des Ausbaus der Straße von Tivat zum Strand Jaz in der Nähe von Budva bereitstellen.
Wie angekündigtder Leiter der EBWE für Montenegro, Jaap Sprey, wird sich die derzeit zweispurige Straße zu einer vierspurigen Boulevardstraße entwickeln und eine leichtere und schnellere Verbindung auf der am stärksten befahrenen Strecke des Landes schaffen, die zwei wichtige Touristenstädte an der Schwarzmeerküste verbindet.
„Das Projekt wird die Widerstandsfähigkeit des Straßennetzes gegenüber dem Klimawandel durch Maßnahmen zur Klimaanpassung erhöhen. Dazu gehören Maßnahmen zur Verhinderung von Erosion und Erdrutschen, zur Erhöhung der Entwässerungskapazität, zur Verstärkung von Dämmen, zur Änderung der Brückenkonstruktion usw.“, erklärte der Leiter der EBWE.
Die Rekonstruktion umfasst den Bau einer 16 km langen vierspurigen Straße mit 12 Umfahrungen sowie die parallele Verlegung einer 15 km langen zweiten Gasleitung zwischen Jaz und der Einfahrt nach Tivat.
Die Gesamtkosten der Arbeiten für den Ausbau der Straße von Tivat zum Strand Jaz
Insgesamt gingen bei der Ausschreibung der Straßenverkehrsbehörde fünf Angebote von in- und ausländischen Unternehmen für den Ausbau der Hauptstraße zu einer Boulevardstraße auf dem Abschnitt vom Flughafen Tivat bis Jaz ein.
Das günstigste Angebot machtedas chinesische UnternehmenChina Civil Engineering Construction Corporation (CCECC) aus Peking, das 35,2 Millionen Euro verlangt, beziehungsweise 42,59 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer.
Ein weiteres günstiges Angebot stammt von dem chinesischen Staatsbauunternehmen China State Construction Engineering Corporation (CSCEC), das ebenfalls inländische Partner unter den Bauunternehmen Montenegros hat. Für die Arbeiten werden 43,67 Millionen Euro verlangt, beziehungsweise 52,84 Millionen inklusive Mehrwertsteuer.
Das Konsortium der Unternehmen Green Line General Trading and Contracting und Salillari Limite d aus Kuwait bot einen Preis von 47,06 Millionen, 56,94 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer.
Das Konsortium aus der österreichischen Strabag und dem Unternehmen Bemax aus Podgorica verlangt für diese Arbeiten 48,48 Millionen Euro, beziehungsweise 58,66 Millionen inklusive Mehrwertsteuer.

