Derzeitwerden zahlreiche Arbeitsplätzein touristischen Regionen angeboten, wobei das durchschnittliche Gehalt bei 700 Euro beginnt.
In den vergangenen Jahren war der Sommer die Zeit, in der das Angebot an Arbeitsplätzen und die Nachfrage nach Arbeitskräften im Ausland am höchsten waren.
Die Coronavirus-Pandemie hat jedoch im vergangenen Jahr alle Pläne durchkreuzt, und die vorherigen Saisons verloren die Möglichkeit, Tagesgelder in Fremdwährung auszuzahlen. Diese Saison mag mit den Saisons 2019 oder 2018 nicht vergleichbar sein, doch mit der Zeit eröffnen sich für Arbeitskräfte immer mehr Möglichkeiten.
Dafür spricht die wachsende Zahl von Meldungen in den sozialen Netzwerken, in denen der heimischen Öffentlichkeit zahlreiche Arbeitsplätze in touristischen Destinationen in ganz Europa angeboten werden.
Kellner werden mit 700 Euro bezahlt, und die Gehälter der Köche betragen 1200 Euro
Beispielsweise werden im KomplexPortonovimehrere Stellen angeboten: Barkeeper mit einem Gehalt von 800 bis 900 Euro, Kellner – 700 Euro, Köche – 1.200 Euro, Küchenhilfen – 700 Euro.
Gearbeitet wird in zwei Schichten von 8:00 bis 16:00 Uhr und von 16:00 bis 00:00 Uhr, außerdem haben die Beschäftigten einen freien Tag pro Woche.
Arbeitskräftemangel in ganz Europa
Aufgrund aller neuen Umstände im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie haben griechische Gastronomiebetriebe nun mit einem Mangel an Arbeitskräften zu kämpfen und suchen daher nach billigen Arbeitskräften, vor allem aus Serbien.
„Die griechischen Gastronomiebetriebe befinden sich bereits in einer Situation, in der sie einfach keine Arbeitskräfte haben, wenn die Saison in vollem Gange ist. Deshalb sind sie nach Serbien geeilt, für das ein griechisches Gehalt von 650 Euro in der Saison durchaus anständig ist, insbesondere angesichts der Tatsache, dass es ihr Einkommen in Serbien deutlich übersteigt“, sagte ein Vertreter eines Restaurants in Polychrono (Griechenland).
Ein ähnlicher Trend ist in Norwegen zu beobachten, wo ebenfalls ein Mangel an Beschäftigten in der Gastronomie herrscht.

