Seit dem 15. Juli des vergangenen Jahres, als die Frist für die Einreichung von Anträgen auf Legalisierung von Immobilienobjekten ablief, erhielten nur die Eigentümer von 643 Objekten eine Genehmigung (1,2 %).
Die Anträge werden auf lokaler Ebene geprüft. Etwa 3800 Objekte wurden wegen ihrer Nichtübereinstimmung mit den Raumordnungsplänen und ungelöster Grundstücksfragen nicht legalisiert. Die Verfasser von 24.000 Anträgen reichten unvollständige Unterlagen zu den Projekten ein.
Alle Anträge wurden in Kotor, Kolašin, Pljevlja, Bijelo Polje und Petnjica bearbeitet, teilte das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Tourismus Montenegros mit. Durch die Legalisierung wurden 1,14 Mio. Euro eingenommen. Die Spitzenreiter bei den Zahlungseingängen sind Bijelo Polje, Budva, Nikšić und Tivat.
Nach Ablauf der Legalisierungsfrist gingen weitere rund 2400 Anträge ein. Sie sollen von den lokalen Behörden abgelehnt werden, betonte das Ministerium.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Behörden eine weitere Möglichkeit zur Legalisierung ihrer Immobilienobjekte einräumen. Die Entscheidung wird im kommenden Jahr getroffen.

