Die Mauern werden mittels Sandstrahlverfahren instand gesetzt. Die Behörden werden dafür 20.000 Euro bereitstellen. Die Arbeiten wurden zuletzt vor 15 Jahren durchgeführt.
Die Festungsmauern wurden größtenteils in der byzantinischen Epoche zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert errichtet. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist jedoch zu einem großen Teil das Ergebnis des Einflusses der Republik Venedig vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Ein Beleg dafür ist das große Relief mit dem Wappen in Form eines geflügelten Löwen als Symbol des Heiligen Markus, des Schutzpatrons Venedigs.
Die Mauern wurden auch zur Zeit des Österreichisch-Ungarischen Reiches repariert. Die Zitadelle als eigenständige Befestigungsanlage innerhalb der Stadt hatte in jener Zeit eine besondere Bedeutung. Neben Brunnen, Wohnhäusern und Militäreinheiten gab es in der Festung geheime unterirdische Gänge und Munitionslager.
