Sabantuy wurde von aus Kasan zugezogenen Russen organisiert — Rushan Walijew und Ildar Zakirov. Das tatarische Nationalfest wurde am Strand in Tivat veranstaltet.
„Das Fest fand am Strand hinter dem Flughafen statt. Wir begannen mit 20 Teilnehmern, später wurden es mehr, etwa 50 bis 60 Personen. Es war ein sehr herzliches Fest, es verlief fröhlich. Vielen Dank an die Organisatoren“, berichteteIA „Tatar-inform“der aus dem Kreis Musljumowo in Tatarstan stammende und heute in Montenegro lebende Aidar Garaev.
„Da Sabantuy zum ersten Mal stattfand, war es nicht das Ziel, viele Teilnehmer zu versammeln. Das Wichtigste war, dass Tataren kamen und sich untereinander kennenlernten. Die traditionellen Spiele und Wettbewerbe wurden unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten durchgeführt. Zum Beispiel wurde der Sackkampf nicht auf einem Baumstamm, sondern auf einem Boot veranstaltet — der Verlierer fiel direkt ins Wasser. Es wurde echter Kатыk mitgebracht (Anm. d. Red. - Sauermilch). Beim Sacklauf habe ich ein T-Shirt gewonnen. Es wurde ein Topf zerschlagen — allerdings ein Plastiktopf. Es gab einen Wettbewerb, bei dem man mit verbundenen Augen Preise abschneiden musste. Die Atmosphäre war herzlich, ganz ohne Förmlichkeit. Tatarische Lieder erklangen, wir sangen und tanzten ebenfalls“, erzählte Aidar. Der erste Sabantuy fand ohne Gürtelringen statt.Auch die Badegäste am Strand zeigten Interesse an den Spielen. „Die Tochter von Rushan besucht die örtliche Schule, sie übersetzte. Auch Montenegriner schlossen sich dem Fest an. Sie tauchten mit dem Gesicht in den Kатыk, um eine Münze zu finden, und schnitten Preise ab“, fügte Garaev hinzu. Laut Aidar war es für den ersten Sabantuy sehr gut! Im Jahr 2010 kaufte Aidar eine Wohnung in Montenegro, heute bietet er Dienstleistungen für Touristen an.

