In den letzten vier Jahren haben Ausländer Immobilien in Montenegro im Wert von 1,5 Milliarden Euro erworben. Laut Angaben der Zentralbank von Montenegro bleibt das Interesse am lokalen Markt hoch, nimmt jedoch allmählich ab. Im Jahr 2021 kauften Ausländer Immobilien im Wert von 278 Millionen Euro, im Jahr 2022 — für 448 Millionen Euro, was 60 % mehr ist, und im Jahr 2023 belief sich das Kaufvolumen auf 463 Millionen Euro, was nur 3,3 % mehr ist als 2022.
Wichtige Daten:
- Im Jahr 2021 gaben Käufer 278 Millionen Euro aus.
- Im Jahr 2022 stieg das Interesse um 60 % — auf 448 Millionen Euro.
- Im Jahr 2023 belief sich der Betrag auf 463 Millionen Euro.
- Im Jahr 2024 erwarben Ausländer in 11 Monaten Immobilien im Wert von 398 Millionen Euro.
Der Verkauf von Immobilien durch Ausländer in Montenegro bleibt ebenfalls ein aktuelles Thema. In den letzten vier Jahren verkauften sie Vermögenswerte im Wert von 421 Millionen Euro. Im Jahr 2021 betrug diese Zahl 72 Millionen Euro, im Jahr 2022 — 108 Millionen Euro, im Jahr 2023 — 134 Millionen Euro und in den ersten 11 Monaten des Jahres 2024 — 107 Millionen Euro.
Ausländer erwarben zwei Drittel der Immobilien
In den 11 Monaten des Jahres 2024 vergaben Banken in Montenegro Wohnungsbaudarlehen in Höhe von 156 Millionen Euro, und trotz der Kredite lokaler Bürger und Unternehmen stellten Ausländer etwa zwei Drittel der Immobilienkäufer im Land. Dies bestätigt das hohe Interesse ausländischer Investoren, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Wohnungspreise.
Immobilienpreise: Überbewertung und Erwartungen
Das Finanzministerium von Montenegro erklärte in seinem Programm für wirtschaftliche Reformen, dass Immobilien im Land aufgrund des Anstiegs ausländischer Investitionen überbewertet seien. In den kommenden Jahren wird ein langsamer Rückgang der Wohnungspreise bis zu ihrem fairen Wert erwartet. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Neubauten lag im dritten Quartal 2024 bei 1853 Euro, was deutlich mehr ist als 1192 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2020.
