Die Vermietung von Privatwohnungen wird ab 2025 direkt mit dem neuen Gesetz zur Legalisierung von Immobilien verknüpft sein
Die Vermietung von Privatunterkünften wird nun mit dem rechtlichen Status der Objekte verknüpft: Seit August dieses Jahres ist das Gesetz zur Legalisierung von ungenehmigten Bauten in Kraft, das erstmals die Möglichkeit, Unterkünfte an Touristen zu vermieten, direkt an den Legalisierungsprozess koppelt....
Die Vermietung von privatem Wohnraum wird nun mit dem rechtlichen Status der Objekte verknüpft: Seit August dieses Jahres ist dasGesetz zur Legalisierung illegal errichteter Bautenin Kraft, das erstmals die Möglichkeit, Wohnraum an Touristen zu vermieten, direkt mit dem Legalisierungsprozess verbindet. Diese Entscheidung ist eine Antwort auf ein langjähriges Problem: Ein erheblicher Teil der touristischen Objekte im Land wurde ohne Genehmigungsunterlagen betrieben, was sowohl für die Eigentümer als auch für die Gäste selbst Risiken schuf.
Vermietung von privatem Wohnraum: vorübergehende Zulassung und verbindliche Bedingungen
Laut dem Gesetz können Eigentümer, die einen Antrag auf Legalisierung gestellt unddie minimalen technischen Anforderungen
erfüllt haben, ihre Unterkunft bis zu drei Jahre lang weiter vermieten. Diese Übergangsfrist ermöglicht es, einen Teil der touristischen Kapazitäten zu erhalten und den Markt schrittweise in den rechtlichen Rahmen zu überführen.Zum verpflichtenden Maßnahmenpaket gehören:
eine Erklärung über die Übereinstimmung des Objekts mit den technischen Normen,eine Versicherung für Unterkunft und Gäste,die Einreichung der Unterlagen zur Legalisierung.
Laut
der Vorsitzenden der Vereinigung der Vermieter privater Unterkünfte, Branka Djoganović, fungiert das neue Gesetz als Filter: Touristen dürfen nur in Objekten untergebracht werden, die als sicher anerkannt sind und den grundlegenden Standards entsprechen.Verantwortung und Strafen
Das Gesetz legt strenge Regeln nicht nur für Eigentümer, sondern auch für staatliche Stellen fest. So könnenAmtsträgerin Behörden, die die Erfüllung der Anforderungen nicht sicherstellen oder Unterlagen nicht fristgerecht bereitstellen, mit Geldstrafen von60 bis 4.000 Euro
belegt werden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Transparenz zu erhöhen und Korruptionsrisiken auszuschließen.
Darüber hinaus sind Eigentümer illegaler Objekte verpflichtet, einejährliche Entschädigung
für die Nutzung der Fläche zu zahlen — in Höhe von 0,5 % bis 3 % der durchschnittlichen Baukosten pro Quadratmeter, je nachdem, ob Unterlagen zum Objekt vorgelegt wurden.
Die Behörden betonen, dass das Hauptziel der Reform darin besteht, einesicherere und wettbewerbsfähigere touristische Umgebung
zu schaffen. Während der Übergangszeit — maximal drei Jahre — können Eigentümer im Status „in Legalisierung“ arbeiten. Erhält das Objekt jedoch am Ende dieses Zeitraums keine offizielle Genehmigung, ist seine Nutzung zu touristischen Zwecken verboten.
Alles, was Sie über das neue Legalisierungsgesetz wissen müssen
berichtet. Das neue Gesetz legt das Verfahren zur Legalisierung illegal errichteter Bauten fest, beschreibt die rechtlichen Folgen der Genehmigungserteilung und bestimmt, welche Objekte genau legalisiert werden können.
Was als illegales Objekt gilt
Laut dem Gesetz gilt alsillegales Objekt
ein Gebäude oder ein Gebäudeteil, das:
ohne Baugenehmigungoder einen anderen offiziellen, den Bau erlaubenden Akt errichtet, umgebaut, fertiggestellt oder aufgestockt wurde,
unterVerstoß gegen die Bedingungen der Genehmigungausgeführt wurde oder die zulässige Fläche überschreitet, die durch städtebauliche und technische Normen festgelegt ist.
Zur Kategorie der illegalen Objekte gehören außerdem:
Nebengebäude, die mit Wohn-, Gewerbe- oder gemischt genutzten Objekten eine funktionale Einheit bilden,
Gebäude, die in der Landwirtschaft, zum Schutz und Erhalt des kulturellen Erbes oder zur Gestaltung öffentlicher Grünflächen genutzt werden,
Objekte, an denen Rohbauarbeiten ohne Genehmigung durchgeführt wurden.
Mit anderen Worten geht es um alle Gebäude, die keine „sauberen“ Unterlagen haben und sich bislang in einer Art Grauzone befanden.
Auswirkungen des neuen Gesetzes auf Immobilientransaktionen
Derzeit habenNotare die Transaktionen ausgesetztmit Objekten, deren Status„nema dozvole“(keine Genehmigung) ist. Dies hängt mit dem Inkrafttreten des neuen Legalisierungsgesetzes zusammen. Nun istder Verkauf oder die Vermietung von Immobilien ohne bestätigte Legalisierungsunterlagen nicht mehr möglich.
Das Gesetz sieht eine Übergangsfrist vor. Eigentümer illegaler Objekte müssen innerhalb vonsechs Monatendie Unterlagen zur Legalisierung einreichen und eine Stellungnahme der Stadtplanungsbehörde erhalten. Erst danach können sie über ihr Eigentum vollständig verfügen.
Derzeit warten viele auf Erläuterungen und ergänzende Anweisungen, doch schon jetzt ist klar, dass das Verfahren zur Erlangung von Genehmigungen für alle, die Immobilientransaktionen planen, verpflichtend wird.
Besonders stark wird das neue Gesetz die Küstenregionen treffen — Budva, Kotor, Bar. Gerade hier sind in den letzten Jahrzehnten die meisten Bauten „am Regelwerk vorbei“ entstanden. Viele Eigentümer errichteten zusätzliche Stockwerke, erweiterten Terrassen oder bauten ganze Häuser ohne Genehmigungen. Nun bleiben ihnen nur zwei Wege: legalisieren oder die Möglichkeit verlieren, über das Objekt zu verfügen.
Auch ländliche Gebiete stehen vor Schwierigkeiten, wo der Dokumentation des Bauens traditionell wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Für kleinere Betriebe kann sich der Legalisierungsprozess als teuer und bürokratisch kompliziert erweisen.
Wie die Legalisierung ablaufen wird
Das Verfahren umfasst mehrere Schritte:
Einreichung eines Antrags bei der örtlichen Behörde.
Vorlage der technischen Dokumentation (Pläne, Projekte, Ingenieurgutachten).
Prüfung der Übereinstimmung mit städtebaulichen und ökologischen Normen.
Entscheidung über die Möglichkeit der Legalisierung.
Bei positivem Ausgang erhält der Eigentümer eine offizielle Genehmigung und vollständig rechtmäßige Rechte an dem Objekt. Andernfalls kann das Bauwerk als abrisspflichtig eingestuft werden.
Ich möchte mein Objekt legalisieren: Was ist zu tun?
Juristen raten, den Legalisierungsprozess nicht aufzuschieben. Wichtig ist zu beachten, dass nicht alle Gebäude legalisiert werden können: Wenn das Bauwerk in einer Schutzzone errichtet wurde oder gegen Hygienestandards verstößt, wird es äußerst schwierig sein, eine Genehmigung zu erhalten.
Wenn Sie eine Immobilie in Montenegro besitzen,die unter das neue Legalisierungsgesetz fällt, können unsere Spezialistenbei der Klärung des Verfahrens helfen. Wir wissen, welche Dokumente erforderlich sind, wohin und innerhalb welcher Fristen sie einzureichen sind und was zu beachten ist, damit das Objekt offiziell den Status eines legalen Objekts erhält. Dieser Ansatz erspart unnötige Bürokratie und ermöglicht es, die Immobilie in Zukunft problemlos zu verkaufen, zu vermieten oder zu nutzen.
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