Die Liquiditätskennziffern des montenegrinischen Bankensystems lagen insgesamt sowohl auf dem aktuellen als auch auf dem Zehnjahresniveau über den festgelegten Mindestwerten.
Laut Angaben der Zentralbank (CBCG) beliefen sich die durchschnittlichen liquiden Aktiva der Banken im August auf rund eine Milliarde Euro, was 7,8 Prozent mehr war als im Juli.
Die durchschnittlichen liquiden Aktiva lagen im August um 9,4 Prozent unter dem Wert des gleichen Zeitraums des Vorjahres.
Der Währungsbestand der Banken belief sich Ende August auf 4,62 Milliarden Euro und stieg gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent.
In der Vermögensstruktur der Banken entfiel im August der größte Anteil von 70 Prozent auf die gesamten Kredite, gefolgt von Bargeld und Einlagenkonten bei Zentralbanken mit 17,6 Prozent, Wertpapieren mit zehn Prozent und 2,4 Prozent auf die übrigen Vermögenspositionen.
Das Gesamtkapital der Banken belief sich Ende August auf 622,4 Millionen Euro und verzeichnete im Monatsvergleich ein Plus von 1,4 Prozent, während es im Jahresvergleich um 5,1 Prozent zunahm.

