Ab Juni 2026 wird das Roaming mit der EU abgeschafft — das bedeutet, dass die Einwohner Montenegros und Albaniens Mobilfunkdienste im Gebiet der Europäischen Unionzu denselben Tarifen nutzen können wie zu Hause.Dies wurde durch das Abkommen über den schrittweisen Beitritt der Westbalkanländer zum einheitlichen Telekommunikationsmarkt der EU möglich.
Die Abschaffung des Roamings ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur europäischen Integration
Es wird erwartet, dass diese Entscheidung sowohl für Bürger als auch für Unternehmen spürbare Vorteile bringt. Bei Reisen durch die Länder der Europäischen Union können Nutzer nun ohne zusätzliche Kosten telefonieren, Nachrichten senden und mobiles Internet nutzen — zu denselben Tarifen wie im eigenen Land.
Die Initiative ist Teil eines umfassenderen Prozesses zur Senkung und schrittweisen Abschaffung der Roaming-Kosten zwischen der Europäischen Union und der Region des Westbalkans. Zuvor sind bereits Nordmazedonien und Moldau dieser Initiative beigetreten, und in naher Zukunft wird auch die Beteiligung weiterer Länder der Region erwartet — Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und die Ukraine.
Darüber hinaus sind im Oktober Montenegro, Albanien, Nordmazedonien und Moldaubereits dem europäischen Finanztransaktionssystem SEPA beigetreten, was Überweisungen und Abrechnungen mit Banken aus EU-Ländern erleichtern wird. Nun wird die Abschaffung des Roamings ein weiterer Schritt zu einer engeren Integration mit der Europäischen Union sein.
Foto:Bagus Hernawan

