Montenegro könnte etwa 500 Millionen Euro aus den von der EU für den Investitionsplan für den Westbalkan bereitgestellten Mitteln erhalten.
Montenegro kann mit rund fünf Prozent der Mittel rechnen, also mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen in Höhe von neun Milliarden Euro aus dem Investitionsprogramm der Europäischen Kommission (EK) für den Westbalkan, was etwa 450 bis 500 Millionen Euro entspricht. Dies hängt jedoch ganz von der Qualität der vorgeschlagenen Projekte ab.
Gleichzeitig wird die Europäische Union verlangen, dass die Projekte notwendig, rentabel, nachhaltig und umweltverträglich sind.
In den letzten zehn Jahren seit Bestehen des EU-Investitionssystems hat Montenegro rund 410 Millionen Euro von den etwa 7,5 Milliarden Euro an Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten erhalten, die an die Länder der Region verteilt wurden.
Die Kosten der Projekte, für die Montenegro bisher allein oder gemeinsam mit einem oder mehreren Nachbarländern Anträge gestellt hat, belaufen sich auf rund 1,7 Milliarden Euro.

