Ab dem 12. Oktober 2025 tritt in Europa das neue Ein- und Ausreisesystem (Entry/Exit System, EES) in Kraft, das die gewohnten Stempel in den Pässen durch biometrische Kontrollen ersetzt. Das System wird zur Erfassung der Daten von Drittstaatsangehörigen, einschließlich Montenegro, verwendet und soll die Grenzsicherheit erhöhen, das Grenzüberqueren beschleunigen und illegale Migration verhindern.
An welchen Grenzen wird EES angewendet
Das EES-System wird 29 europäische Länder:
- 25 mit dem Schengen-Raum assoziierte Länder,
- sowie Bulgarien, Rumänien, Zypern und Island.
Die Einführung von EES wird schrittweise über einen Zeitraum von sechs Monaten erfolgen, damit Passagiere, Grenzbehörden und die Transportbranche Zeit haben, sich an die neuen Regeln anzupassen.
Wie das EES-System funktioniert
EES verwendet biometrische Daten zur Identifizierung der Passagiere:
- Gesichtsscan,
- Fingerabdruckscan (für diejenigen, die visafrei reisen — vier Finger).
Bei Kindern unter 12 Jahren werden keine Fingerabdrücke genommen. Biometrie hilft, Menschen genau zu identifizieren, verringert Identifizierungsfehler und erleichtert das Aufdecken von Personen, die gegen die Aufenthaltsregeln verstoßen.
Staatsangehörige von Ländern, für die ein Visum erforderlich ist, durchlaufen bei der Einreise nur einen Gesichtsscan, da ihre Fingerabdrücke bereits bei der Beantragung des Visums erfasst werden.
