Der montenegrinische Außenminister Đorđe Radulović erklärte, dass die Europäische Union die Länder des Westbalkans als Teil von sich selbst betrachtet und dass Montenegro alle Chancen hat, balddie wichtigsten Kapitel der Beitrittsverhandlungen abzuschließen.
„Ich bin überzeugt, dass die EU gute Absichten hat, und ihre Vertreter haben wiederholt betont, dass sie den Westbalkan als integralen Bestandteil der Union betrachten. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sie neun Milliarden Euro für Infrastrukturprojekte in der Region bereitgestellt haben“, sagte Radulović.
Auf die Frage, ob Montenegro der EU bis 2025 oder 2026 beitreten könne, antwortete er, dass in den vergangenen acht Jahren alle Kapitel eröffnet worden seien.

