Der montenegrinische Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Jakov Milatović, hat ein Schreiben an Vertreter des Hotelbetreibers Aman gerichtet, der eine Hotelkette betreibt, zu der auch die Insel Sveti Stefan und die Villa Miločer gehören, sowie an den Pächter Adriatic Properties, und erwartet, dass die Hotelanlagen in Kürze wieder geöffnet werden.
In dem Schreiben erinnert Milatović daran, dass er in der vergangenen Zeit intensive Gespräche mit Vertretern der lokalen Gemeinschaft und der Gemeinde Budva geführt hat. Jakov Milatović ist überzeugt, dass eine endgültige Lösung durch einen kontinuierlichen Dialog mit der lokalen Gemeinschaft erreicht werden kann.
Gründe für die Schließung des Ferienorts Sveti Stefan
Vor einem Monat gab Aman bekannt, dass der exklusive Ferienort Sveti Stefan und Miločer nicht wieder eröffnet werde. Dies wurde von Adriatic Properties sowie vom Unternehmer Petros Statis bestätigt, der seinen Abschied aus Montenegro und die Einleitung eines internationalen Schiedsverfahrens ankündigte.
Einer der Hauptgründe ist, dass der Hotelbetreiber Aman und das Unternehmen Adriatic Properties ihren Gästen weder Ruhe noch Privatsphäre garantieren können, was das zentrale Konzept der Aman-Hotelkette ist, da die Einwohner von Sveti Stefan und Pržno freien Zugang zum Königsstrand (Kraljeva plaža) und zum Königinnenstrand (Kraljičina plaža) fordern. Diese Strände waren über mehrere Jahrzehnte hinweg mit sämtlichen Hoteleinrichtungen verpachtet.
Zur Erinnerung: Die Preise für einen Aufenthalt am Königsstrandbegannen in der Saison bei 120 Euro. Im Preis enthalten waren zwei Liegen und ein Sonnenschirm. Für einen Aufenthalt in der Nachbarschaft, am Königinnenstrand, musste man etwas weniger bezahlen – 100 Euro. Für Gäste des Aman Sveti Stefan Hotels war der Eintritt kostenlos.
In der Zwischenzeit wurden die Arbeiter in den Urlaub geschickt, ihnen wurde eine Abfindung angeboten, und es wurde ihnen klar mitgeteilt, dass sie sich nach Arbeit in anderen Hotels umsehen sollten. Die von Milatović geleitete Abteilung war aktiv an der Lösung des Problems beteiligt.
Das Schreiben Milatovićs ist an die Vertreter von Aman und Adriatic Properties, Roland Fazel und Goran Benkun, gerichtet:
„Es war mir eine Freude, Sie zu treffen und alle Fragen im Zusammenhang mit Aman bei dem Treffen zu besprechen, das wir am 24. Mai im Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung abgehalten haben.

