Bald wird in der Stadt Plav im Norden Montenegros mit dem Bau eines neuen Hotels mit großer Kapazität begonnen, für dessen Errichtung ein im Ausland lebender lokaler Investor rund 13 Millionen Euro bereitgestellt hat. Darüberdem Portal RTCGteilte der Direktor der örtlichen Tourismusorganisation (TO), Edo Feratović, mit.
Er sagte, dass gerade in diesen Tagen alle administrativen Voraussetzungen, Genehmigungen und alles Weitere abgeschlossen worden seien und dass das Hotel bereits im nächsten Jahr in Betrieb genommen werden könne.
„Das Hotel wird an einem sehr attraktiven Ort am Ufer des Plav-Sees gebaut. Neben dem Hotel ‚Plavsko jezero‘, das sich in der Endphase der Renovierung befindet, werden wir im nächsten Jahr verbesserte Zimmer mit hoher Qualität haben“, sagte Feratović.
Seinen Angaben zufolge werden beide neuen Hotels mit Hotelketten an der montenegrinischen Küste verbunden sein, weshalb erwartet wird, dass Plav zu einem festen Reiseziel für Gäste wird, die an dieKüstekommen und nach einigen Tagen den Nationalpark Prokletije besuchen möchten.
„Ich denke, dass wir mit zwei Hotels, zusätzlich zu allen bestehenden Hotels, Hostels, Ökodörfern und anderen privaten Unterkünften, das Problem der Unterbringungskapazitäten in Plav lösen werden, das bisher deutlich war“, sagte Feratović.
Im Norden Montenegros hat die Tourismussaison begonnen
Er schätzte ein, dass die Tourismussaison in Plav und im Nationalpark „Prokletije“ trotz des schlechten Wetters, das noch vor einigen Tagen herrschte, sehr gut begonnen habe, und erwartet, dass sie die des Vorjahres übertreffen wird.
Feratović sagte, er wolle keine allzu großen Versprechungen machen, fügte jedoch hinzu, dass er hinsichtlich des Erfolgs der diesjährigen Tourismussaison sehr optimistisch sei.
„Neben den bereits bekannten Veranstaltungen werden wir in der zweiten Jahreshälfte mehrere neue Events haben, und ich hoffe, dass wir Gäste dazu bewegen können, Plav und den Nationalpark ‚Prokletije‘ zu besuchen“, erklärte der Direktor der TO Plav.
Er erinnerte daran, dass gerade die Lim-Regatta sowie die dritte Etappe der Pfadfinderliga mit Hunderten von Teilnehmern zu Ende gegangen seien.

