Das Unternehmen Put Inženjering aus Podgorica ist als Sieger aus der Ausschreibung für die Ausarbeitung der konzeptionellen Lösung der Schnellstraße Nikšić – Žabljak – Pljevlja hervorgegangen und hat mit 192,39 Tausend Euro das günstigste Angebot abgegeben. Das Projekt wird von Monteput umgesetzt, und die Gesamtlänge der neuen Straße wird 96 Kilometer betragen, einschließlich des Baus von Brücken und Tunneln.
Wichtige Etappen und Auftragnehmer von Put Inženjering
Die künftige Trasse wird in drei Teilabschnitte unterteilt:
- Nikšić – Šavnik,
- Šavnik – Žabljak,
- Žabljak – Pljevlja.
Als Subunternehmer wurden für das Projekt Geot (Podgorica) und Geotehnika Montenegro (Nikšić) eingebunden.
Details zur Ausschreibung und Planung
Die Ausschreibung wurde am 24. Dezember 2024 veröffentlicht, Bewerbungen wurden bis zum 27. Januar 2025 entgegengenommen, und der ursprüngliche geschätzte Wert belief sich auf 205 Tausend Euro. Bei der Prüfung der Angebote lehnte Monteput das gemeinsame Angebot von Decom Group und Louis Berger wegen Nichterfüllung der Anforderungen ab – in der Dokumentation gab es keine klare Aufteilung der Verantwortung für die Planung der Brücken.
Das Hauptziel der Projektdokumentation ist die Festlegung der optimalen Trasse unter Berücksichtigung des Geländes, der Umwelt und der wirtschaftlichen Zweckmäßigkeit. Die Ausarbeitung wird sechs Monate ab dem Vertragsunterzeichnung dauern.
Wesentliche Merkmale der Trasse
- Höchstgeschwindigkeit – 100 km/h (mit der Möglichkeit einer Reduzierung auf schwierigen Abschnitten).
- Querung wichtiger Naturgebiete – der Canyons Komarnica und Tara sowie des Nationalparks Durmitor.
- Anbindung an wichtige Verkehrsachsen – die Schnellstraße wird Nikšić, Žabljak und Pljevlja mit der Autobahn Bar – Boljare und der Adriatisch-Ionischen Magistrale verbinden.
