In den letzten zwei Jahren verzeichnet Montenegro ein konstant hohes Interesse ausländischer Investoren. Besonders deutlich ist der Anstieg der Zahl ausländischer Unternehmen, die im Land registriert sind: Nach Angaben des nationalen StatistikamtsMonstatwerden es von Jahr zu Jahr mehr.
Dies hängt mit einer Reihe von Faktoren zusammen — von der liberalen Registrierungs- und Steuerpolitik bis hin zur attraktiven geografischen Lage auf dem Balkan.
Die wichtigsten Anziehungsregionen für ausländische Investoren
Die größte Zahl ausländischer Unternehmen wird traditionell in den zentralen und küstennahen Gemeinden registriert.Podgoricaals Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum zieht logischerweise den Großteil der Unternehmen an, insbesondere jene aus den Bereichen IT, Beratung und Logistik. Hier sind 9.952 Unternehmen registriert.
Budva(9.114) undBar(3.582) bleiben vorrangige Standorte für Investoren in den Bereichen Immobilien, Tourismus und Hotelgewerbe. Küstenstädte sind besonders beliebt bei Unternehmen, die mit dem Resortgeschäft, dem Bau von Wohn- und Hotelanlagen sowie bei Unternehmern verbunden sind, die auf die Arbeit mit Touristen ausgerichtet sind.
Woher die Investitionen kommen
Die montenegrinische Wirtschaft verzeichnet weiterhin ein stabiles Interesse von Investoren aus Russland, der Türkei und Serbien. Diese Länder gehören konstant zu den drei Spitzenreitern nach der Zahl der registrierten Unternehmen. Die Gründe dafür sind vielfältig: kulturelle und sprachliche Nähe, bereits bestehende Geschäftsbeziehungen, die Möglichkeit, Unternehmen mit minimalen administrativen Hürden zu gründen, sowie günstige steuerliche Bedingungen.
Auch das Interesse aus Ländern der Europäischen Union, darunter Deutschland, Italien und Österreich, nimmt zu, insbesondere in den Bereichen Energie und Telekommunikation.
- Führend nach Unternehmenszahl ist die Türkei— 9.818 Firmen, was rund32,8 %aller ausländischen Unternehmen entspricht.
