Der Immobilienmarkt in Montenegro verzeichnete im Jahr 2024 ein stetiges Preiswachstum, insbesondere im Segment der Neubauten. Nach Angaben des StatistikamtsMonstatbeliefen sich die durchschnittlichen Kosten für einen Neubau im dritten Quartal 2024 auf 1.854 € pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 12,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
In den zentralen Regionen des Landes ist ein moderateres Preiswachstum zu beobachten. Der durchschnittliche Preis für neue Wohnimmobilien lag hier bei 980 Euro pro Quadratmeter.
Die Hauptgründe für den Preisanstieg sind:
- Die steigende Nachfrage ausländischer Investoren. In Montenegro gilt weiterhin eine investorenfreundliche Steuerpolitik für Immobilieneigentümer, was das Land für Käufer aus Europa, Russland und dem Nahen Osten attraktiv macht.
- Das begrenzte Angebot an neuen Objekten an der Adriaküste. Trotz der Zunahme von Bauprojekten besteht in beliebten Tourismusregionen wie Budva, Tivat und Bar weiterhin ein Mangel an hochwertigen Immobilien.
- Die positive Wirkung wirtschaftlicher Reformen. Der Beitritt Montenegros zu internationalen Organisationen und der erwartete EU-Beitritt machen die Region für langfristige Investitionen stabiler.

