Durch dasProgramm der wirtschaftlichen Staatsbürgerschaftsind in den Haushalt Montenegros in Form von Steuern 29 Millionen Euro geflossen, wie aus den vomDanbereitgestellten Daten der Investitionsagentur hervorgeht.
Außerdem sind bisher 22 Millionen Euro auf das Konto der weniger entwickelten Gemeinden eingegangen, und dieses Geld wurde bislang noch nicht ausgegeben; fast doppelt so viel befindet sich auf dem ESCROW-Konto — einem speziellen Konto für die sichere Abwicklung von Zahlungen zwischen Käufer und Verkäufer.
Wie der Direktor der Agentur für Investitionen Montenegros, Mladen Grgic, betont, können wir zufrieden sein, wenn man die Finanzkennzahlen und die Tatsache berücksichtigt, dass die Investitionsprojekte bislang etwas mehr als 46 Millionen Euro eingebracht haben.
„Dennoch scheint es, dass wir bei besserer administrativer Vorbereitung und größerer Konsequenz bei der Umsetzung der Entscheidung bessere Ergebnisse hätten erzielen können. Bei der Vorbereitung einer Analyse Mitte des vergangenen Jahres kam die Agentur zu dem Schluss, dass das Programm um den Zeitraum verlängert werden sollte, in dem es aufgrund von Covid und der Verzögerung bei der Erteilung von Lizenzen stagniert hatte.
„Aufgrund der genannten Probleme und der schlechten Vermarktung bestand nur geringes Interesse an dem Programm, was zur Aussetzung von Investitionsprojekten im Norden hätte führen können“, sagte Grgic.
Insgesamt gingen 753 Anträge auf Staatsbürgerschaft durch Investition und 2434 Anträge einschließlich der Familienmitglieder ein.
„Bis heute wurden 447 Anträge genehmigt. Die meisten Anträge stammen von Bürgern Russlands — 1211, Chinas — 257, des Libanon — 81, der Ukraine — 54, der USA — 151, Südafrikas — 114, 57 aus Saudi-Arabien, 56 aus Indien; unter den Antragstellern befinden sich außerdem Staatsbürger Australiens, der VAE, Japans, Kasachstans, Mexikos, der Philippinen, Kanadas, Polens, der Türkei …“, sagte Grgic.

