Neben Montenegro gehörten zu den gefragtesten Reisezielen in der Hochsaison traditionell auch die Türkei, Zypern, Griechenland, Spanien, Italien, Thailand und Bulgarien.Die Nachfrage stieg dank einer äußerst flexiblen Preispolitik, die sowohl von den Unterkünften im Ausland als auch von den Reiseveranstaltern verfolgt wurde. Dennoch fiel die Saison aus Sicht der Rentabilität nicht so profitabel aus wie im vergangenen Jahr, berichtetATOR.
„Die Rentabilität ist nicht gestiegen. Die Nachfragesituation im Segment des Auslandsreisemarktes bleibt weiterhin vom Spartrend geprägt. Touristen verkürzen die Dauer ihres Urlaubs, nehmen vor Ort nur das Nötigste an Zusatzleistungen in Anspruch, versuchen bei der Unterkunft zu sparen, ohne jedoch auf 2-3-Sterne-Anlagen auszuweichen. Auch bei Ausflügen wird gespart“, sagte Maya Lomidze.
„Die Touristen geben nicht mehr aus. Sie geben nur das absolute Minimum aus, das für einen mehr oder weniger komfortablen Urlaub notwendig ist. Und dieses allgemeine Bild war im Segment der Reiseveranstalter praktisch auf allen sommerlichen Auslandszielen zu beobachten. Das Wachstum von 10-15 %, von dem wir sprechen, wurde im Segment der günstigen und unteren Mittelklasseprodukte erzielt. Im Luxustourismus herrscht beneidenswerte Stabilität. Das Wachstum hätte insgesamt auch höher ausfallen können, wenn die Mittelschicht nicht endgültig ins Budgetsegment abgewandert wäre und sich Budgettouristen Urlaub hätten leisten können“, bemerkte die Exekutivdirektorin von ATOR.
