Sveti Stefan bereitet sich auf die Eröffnung im Jahr 2026 vor
Sveti Stefan könnte bereits 2026 wieder Gäste empfangen — die Behörden stehen kurz vor einer Einigung mit dem Pächter, die dem jahrelangen Konflikt ein Ende setzen, die Verwaltung von HTP Miločer verändern und den Weg für die Wiederbelebung des legendären Resorts ebnen wird. Wie begann der Konfl...
Sveti Stefan könnte bereits 2026 wieder Gäste empfangen — die Behörden stehen kurz vor einer Einigung mit dem Pächter, die dem jahrelangen Konflikt ein Ende setzen, die Verwaltung von HTP Miločer verändern und den Weg für die Wiederbelebung des Kultresorts ebnen soll.
Wie der Konflikt begann
Zur Erinnerung: Der Konflikt um Sveti Stefan entbrannte 2021 nach einem Streit über die Zugangsregelung zur Insel und den angrenzenden Stränden. Anwohner und Behörden bestanden auf dem Erhalt des Rechts auf freien Durchgang, während der Pächter auf mehr Privatsphäre für die Gäste des Luxusresorts drängte. Diese Konfrontation entwickelte sich zu einer Reihe von Gerichtsverfahren undeinem internationalen Schiedsverfahren in London, dessen gegenseitige Forderungen sich auf Hunderte Millionen Euro beliefen. Infolgedessen wurde der Komplex geschlossen, und eines der Symbole des montenegrinischen Tourismus verfiel jahrelang. Der neue Kompromiss sieht den Verzicht auf Klagen, die Verlängerung der Mietverträge und eine schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs des Resorts unter Berücksichtigung der Interessen der lokalen Gemeinschaft vor.
Neue Zusammensetzung des Verwaltungsrats von HTP Miločer
Bei einer jüngsten Sitzung hat die Regierung die neue Zusammensetzung des Verwaltungsrats des Hotel- und TourismusunternehmensMiločergenehmigt. Ihm gehören Nikola Obradović, Predrag Vlahović und Danica Orlović an.
Obradović ist diplomierter Manager, Vlahović diplomierter Lehrer für Geschichte und Geografie, und Orlović diplomierte Tourismusspezialistin. Zuvor waren Marija Huter, Vladimir Lekić und Tijana Đurašević von ihren Ämtern entbunden worden. Ihre Abberufung erfolgte nach der Entlassung der Vorsitzenden des Rates, Tijana Šljukić, was nach Angaben der Regierung automatisch die Voraussetzungen für eine vollständige Erneuerung des Leitungsgremiums geschaffen habe.
Sveti Stefan: Schritt zur Einigung und mögliche Wiedereröffnung
Parallel zu den personellen Veränderungen sind die Behörden einer Einigung mit dem Pächter des KomplexesSveti Stefan— dem UnternehmenAdriatic Propertiesund seinen Partnern — näher gekommen. Nach Angaben von Quellen könnte die Vereinbarung noch vor Jahresende unterzeichnet werden, was den Weg für die Wiederaufnahme des Betriebs des Resorts nach fünf Jahren Stillstand freimachen würde.
Ein zentraler Punkt bleibt die Verpflichtung des Pächters, den KomplexAman Sveti Stefanspätestens bis Mai 2026 für die Eröffnung vorzubereiten. Im Gegenzug verpflichtet sich der Staat, die Annahme städtebaulicher Dokumente zu beschleunigen und den Status der temporären Einrichtungen zu regeln, die für den Betrieb des Hotels erforderlich sind.
Der Entwurf der Vereinbarung sieht außerdem vor:
Verlängerung der Mietdauer um vier Jahre — bis 2054;
Rücknahme aller gegenseitigen Klagen im internationalen Schiedsverfahren in London;
individuelle Übernahme der Schiedsgerichtskosten mit teilweiser Erstattung durch Adriatic Properties.
Öffentlicher Zugang und Kontrolle der Erfüllung der Verpflichtungen
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Zugangsregelung zur Insel, zu den Stränden und zu den Fußwegen. Die Insel wird überwiegend den Status einer Zone für Hotelgäste behalten, jedoch werden organisierte Besuche zu bestimmten Zeiten erlaubt sein. Die Brücke bleibt öffentlich, allerdings mit der Möglichkeit einer vorübergehenden Einschränkung des Durchgangs zum Schutz der Privatsphäre.
Es wird ein kombiniertes Modell für die Nutzung der Strände eingeführt: Ein Teil wird kostenpflichtig zugänglich sein, ein anderer Teil kostenlos für die Einwohner. Dabei bleibt der grundlegende Unterschied zu 2021 bestehen — das Durchgangsrecht wird nicht offiziell aufgehoben, sondern lediglich geregelt.
Es wird die Einrichtung eines speziellen BeratungsgremiumsBankadaerwartet, das die Einhaltung der Verpflichtungen gegenüber der lokalen Bevölkerung und die Förderung des touristischen Potenzials von Sveti Stefan überwachen soll. Nach Informationen aus Quellen könnteNovak Đokovićdieses Gremium leiten, was dem Prozess zusätzliches Ansehen und internationale Bekanntheit verleihen würde.
Der Rat wird Fragen der Beschäftigung lokaler Einwohner, der Verwendung von Produkten lokaler Hersteller, Bildungsprogramme und touristische Initiativen betreuen und der Regierung jährlich Bericht erstatten.
Spannungen mit der lokalen Gemeinschaft
Gleichzeitig warf der Vertreter des Gemeinderats von Sveti Stefan, Blažo Radenović, den Behörden vor, die Einwohner aus dem Verhandlungsprozess ausgeschlossen zu haben, und forderte ein dringendes Treffen mit dem Premierminister und den zuständigen Ministern. Er schloss eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft nicht aus und erklärte, bei ausbleibendem Dialog Verdacht auf Korruption auf höchster Ebene zu hegen.
Finanzielle Eckdaten und weitere Schritte
Die Höhe der garantierten Pacht für HTP Miločer wurde vorläufig auf
350.000 Euroinklusive Mehrwertsteuer festgelegt, jedoch sollen die endgültigen Zahlen und der Tilgungsplan für die Schulden von über vier Millionen Euro in den kommenden Tagen präzisiert werden.
Ende des jahrelangen Konflikts?
Wenn die Vereinbarung unterzeichnet wird, könnte sie dem langwierigen Konflikt ein Ende setzen, der über Jahre hinweg den Verfall des einst renommierten Resorts verursacht hat. Ziel der Parteien ist es, Schiedsrechtsstreitigkeiten durch funktionierende Hotels zu ersetzen und Sveti Stefan wieder den Status eines Symbols des montenegrinischen Tourismus zu verleihen.
Wie Quellen betonen, beginnt der eigentliche Test dann, wenn die Vereinbarungen über die Dokumente hinausgehen und Realität werden — auf der Brücke, an den Stränden und in den Straßen von Sveti Stefan.
Если соглашение будет подписано, это может положить конец затяжному противостоянию, которое на протяжении лет приводило к запустению некогда престижного курорта. Цель сторон — заменить арбитражные споры работающими отелями и вернуть Свети-Стефану статус символа черногорского туризма.
Как отмечают источники, настоящий тест начнётся тогда, когда договорённости выйдут за рамки документов и станут реальностью — на мосту, пляжах и улицах Свети-Стефана.