Neue Quarantänemaßnahmen umfassen eine strenge Kontrolle an den Grenzübergängen, mit Ausnahme der Einreisenden aus Serbien, Bosnien und Herzegowina, Albanien und dem Kosovo. Der Betrieb von Wettbüros, Casinos, Fitnesscentern und Sporthallen in Budva, Tivat, Herceg Novi, Podgorica, Cetinje, Nikšić, Kotor, Bar, Ulcinj, Plužine und Pljevlja ist verboten. Außerdem wird in diesen Städten der Unterricht ab dem 11. März online stattfinden, und die Kindergärten werden ab dem 12. März geschlossen.
Liste aller Änderungen:
- Ab dem 13. März ist die Einreise nach Montenegro mit einem PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder mit einem positiven IgG-Antikörpertest, der nicht älter als 30 Tage ist, oder mit einem Nachweis einer Impfung (zwei Impfdosen) mindestens sieben Tage vor der Einreise nach Montenegro erlaubt. Diese Regeln gelten nicht für Einreisende aus Serbien, dem Kosovo, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Albanien.
- Die Ausreise aus den Gemeinden Kotor, Pljevlja, Ulcinj und Bar ist verboten.
- Restaurants in Bar und Pljevlja sind geschlossen.
- Die Schulen wurden auf Online-Unterricht umgestellt, die Kindergärten sind geschlossen.
- Der Betrieb aller Verkaufsstellen ist verboten, mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften, Apotheken und Tankstellen.
- Alle Parks, Spielplätze und Spazierbereiche sind geschlossen.
Vollständige Liste der Quarantänemaßnahmen.
Laut Igor Galić, dem Direktor des Instituts für öffentliche Gesundheit Montenegros, werden die neuen Maßnahmen 7 Tage lang gelten (bis zum 18. März).
In den letzten 24 Stunden sind in Montenegro 8 Patienten gestorben: 3 aus Nikšić, 2 aus Bar und je einer aus Podgorica, Kotor und Herceg Novi. Der jüngste von ihnen war 53 Jahre alt, der älteste 94 Jahre. Insgesamt wurden 654 neue COVID-19-Infektionen registriert, während 585 Patienten genesen sind. Die Gesamtzahl der derzeit aktiven Fälle beträgt 9.124, was 1.448 pro 100.000 Einwohner entspricht.
Gesundheitsministerin Jelena Borovinić Bojović betont, dass die Kapazitäten der Krankenhäuser im ganzen Land erhöht wurden und dass ihre Auslastung derzeit bei 67 % liegt.

