Die Regierung Montenegros beabsichtigt, 150.000 Euro für die Wiederherstellung und Modernisierung der Infrastruktur des Skikomplexes Kolašin 1600 („Kolašin 1600“) bereitzustellen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Reparatur der Seilbahn liegt. Diese Investition soll den reibungslosen Betrieb des Resorts in der Wintersaison 2025/2026 gewährleisten. Die entsprechenden Informationen sind in dem Dokument zur Finanzierung der Entwicklung und Instandhaltung von Sportanlagen auf dem Gebiet des Resorts festgehalten, das das Kabinett der Minister in der vergangenen Woche verabschiedet hat.
Die strategische Rolle des Nordens und die Entwicklung des Wintertourismus
In der Strategie der regionalen Entwicklung nimmt die ausgewogene sozioökonomische Entwicklung der Nordregion einen zentralen Platz ein. Der Tourismus wird als wichtigster Wachstumsfaktor betrachtet, und Bergzentren wie Bjelasica gelten als Fundament des Winter-, Sport- und nachhaltigen Tourismus. Die Entwicklung solcher Anlagen wird als strategisch wichtig für die Verringerung regionaler Disparitäten anerkannt.
Priorität hat die Wiederherstellung der Seilbahn K7 in Kolašin
Die letzten beiden Wintersaisons haben die Verwundbarkeit der Infrastruktur aufgezeigt: Neben ungünstigen Wetterbedingungen verursachte vor allem der technische Zustand der Seilbahn K7 „Klisura“ erhebliche Probleme. Die Destabilisierung des Stützturms Nr. 4 legte die Anlage vollständig still und beeinträchtigte die Integrität des Skigebiets. Daher gilt ihre Wiederherstellung heute als vorrangige Maßnahme für die Sicherheit der Skifahrer und die Stabilität des touristischen Angebots.
Die Infrastruktur ist das ganze Jahr über in Betrieb
Die Finanzierung betrifft nicht nur die Seilbahn: Die Mittel sollen auch für die Instandhaltung der übrigen Sportinfrastruktur verwendet werden, die das ganze Jahr über genutzt wird.
- Im Sommer werden die Skipisten zu Mountainbike-Strecken,
- die Seilbahnen werden für Panorama- und Bildungsfahrten genutzt.
Auf diese Weise dienen die Anlagen sowohl der lokalen Bevölkerung als auch den Touristen, und zwar auf transparenter und nichtdiskriminierender Grundlage.

