Bis 2025 werden 13 Millionen Euro in das Hotel Mediteran in Ulcinj investiert, dies istimAbkommen zur Regelung der Beziehungen zwischen der Regierung und dem Käufer dieses Objekts, der Bećović Mangement Group des amerikanischen Geschäftsmannes ausUlcinj, Isa Bečović, festgehalten.
Abgesehen davon, dass der Betrag niedriger ist als ursprünglich angekündigt, ist der Käufer nicht verpflichtet, eine Bankgarantie vorzulegen. Damit setzt sich die Praxis der Vereinfachung des touristischen Potenzials Montenegros fort.
Dies ist die Fortsetzung der lang erwarteten Geschichte des alten Hotels Mediteran an einem äußerst attraktiven Standort oberhalb des Mala-Platzes in der gemütlichen Stadt Ulcinj. Vom Hotel aus blickt man auf die Altstadt — eine mittelalterliche Festungsstadt und das historische Zentrum des heutigen Ulcinj. Umgeben von einer mächtigen Festungsmauer erstreckt sich die Altstadt auf einem hohen felsigen Kap, das auf drei Seiten von der Adria umspült wird. Im östlichen Teil der Stadt befinden sich die Festung Kalaja sowie der Balšić-Turm.
Geschichte des Kaufs des Hotels Mediteran
Die internationale Ausschreibung für den Verkauf des Hotels wurde 2004 von der Hotel- und Tourismusgesellschaft Ulcinjska rivijera bekannt gegeben, die sich damals im Konkurs befand. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde im April 2005 ein Vertrag mit der Verwaltungsgesellschaft von Bečović unterzeichnet, der 2006 durch zwei Anhänge ergänzt wurde.
Den vorliegenden Informationen zufolge zahlte Bečović fristgerecht 940.000 Euro für das Mediteran. Er erwarb das Eigentumsrecht an 17.702 Quadratmetern Land mit 11 zum Hotel gehörenden Gebäuden.
Praktisch alles blieb jedoch bis 2017 in diesem Zustand, als Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden und das Hotel die Kategorie von drei Sternen erhielt. Der Grund war die Verzögerung bei der Annahme der Projektdokumentation, die erst im März 2018 in Kraft trat.
Die vorherige Regierung beschloss jedoch im Mai des vergangenen Jahres, den Vertrag mit der Firma von Bečović zu kündigen, was offiziell jedoch nicht geschah. Daher heißt es in den neuen Dokumenten, dass die derzeitige Regierung und der Käufer des Mediteran darin übereinstimmen, dass sich „seit der Unterzeichnung des Abkommens bis heute die sozialen Umstände erheblich verändert haben, was teilweise dazu beigetragen hat, dass keine der Parteien ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllen konnte“. So ist die Situation praktisch wieder an den Anfang zurückgekehrt.

