Im Parlament von Montenegro werden derzeitÄnderungen zum Gesetz zur Verhinderung illegaler Geschäftstätigkeitberaten, deren Ziel es ist, die Kontrollen zu verschärfen, die Schattenwirtschaft zu verringern und die Steuerdisziplin zu erhöhen.
Was gilt als illegale Geschäftstätigkeit?
Der Gesetzentwurf legt klar fest, dass als illegale Tätigkeit Folgendes gilt:
- Arbeit ohne Registrierung,
- Geschäftstätigkeit ohne die erforderlichen Genehmigungen,
- oder unter Verstoß gegen die Bedingungen, unter denen diese Genehmigungen erteilt wurden.
Besonders hervorgehoben wird:kein Unternehmen und kein Unternehmer darf ohne offizielle Registrierung und Genehmigungen arbeiten. Ausnahmen gelten nur für Banken, Mikrofinanzorganisationen, Postbetreiber und Veranstalter von Glücksspielen.
Beschränkungen für Eigentümer problematischer Firmen
Die Neuerungen führen ein striktes Verbot für Eigentümer von Unternehmen mit finanziellen Problemen ein:
- Personen, die mehr als 30 % an Firmen halten, die sich in Insolvenz oder Liquidation befinden,
- sowie jene, deren Konten wegen Steuerschulden gesperrt sind.
Solche Personen dürfen nicht:
- neue Unternehmen gründen,
- sich als Unternehmer registrieren,
- Anteile an anderen Firmen erwerben.
Das Verbot gilt, bis alle Gründe für seine Einführung beseitigt sind, und erstreckt sich sogar auf abhängige Gesellschaften.

