Im vergangenen Jahr flossen trotz der Coronavirus-Pandemie 663 Mio. Euro an ausländischen Direktinvestitionen (FDI) nach Montenegro. Im selben Zeitraum belief sich der Abfluss auf 195,5 Mio. Euro.
Unbestritten haben die NATO-Staaten am meisten Geld in Montenegro investiert — 230 Millionen Euro.
Unter den einzelnen Ländern nimmt Russland mit Abstand den ersten Platz bei den Investitionen ein und hat in den vergangenen 12 Monaten 99 Mio. Euro in Montenegro investiert. Es folgen China mit Investitionen in Höhe von 71 Mio. Euro und die Schweiz mit etwas mehr als 63 Mio. Euro.
Der Gesamtzufluss ausländischer Direktinvestitionen ist im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum um 14,8 % zurückgegangen, was auf den Rückgang der Investitionen in Immobilien zurückzuführen ist, heißt es im Bulletin der Zentralbank.
