Investitionen31. Dezember 2020

Unternehmen aus Aserbaidschan – auf dem ersten Platz bei Investitionen in Montenegro

Unternehmen aus Aserbaidschan, China und Russland gehören zu den größten Investoren in Montenegro. Aserbaidschan belegt weiterhin den ersten Platz beim Investitionsvolumen im Land. Die Zentralbank nennt jedoch weder die Zahl noch die Investoren aus diesem Land, weil, ...

Unternehmen aus Aserbaidschan, China und Russland sind die größten Investoren in Montenegro. Aserbaidschan nimmt weiterhin den ersten Platz beim Investitionsvolumen im Land ein. Die Zentralbank nennt jedoch weder die Zahl noch die Investoren aus diesem Land, weil dies, wie sie erklären, in die Sphäre des Geschäftsgeheimnisses eingreifen würde.

Die größte aserbaidschanische Investition steht im Zusammenhang mit dem Bau und der Verwaltung des Resorts Porto Novi (Porto Novi) in der Nähe von Herceg Novi, in das bisher rund 700 Millionen Euro investiert wurden. Hauptinvestor des Projekts ist das staatliche Ölunternehmen Aserbaidschans SOCAR.

Auf dem zweiten Platz liegen Unternehmen aus China mit Investitionen in unser Land von fast 71 Millionen Euro. Zur Erinnerung: Die Chinesen verdrängten die Russen schon früher von dieser Position, die auf den zweiten Platz fielen. Jetzt belegen die Russen mit Investitionen von 54 Millionen Euro den dritten Platz und haben die italienischen Investoren verdrängt, die diese Position bis vor Kurzem innehatten.

„Es folgen Investoren aus der Schweiz mit 48,3 Mio. Euro, Italien – 44 Mio., den USA – 24,5 Mio., den Vereinigten Arabischen Emiraten – 24,1 Mio. Euro, Deutschland – 22 Mio., Serbien – 18,7 Mio. Euro, den Niederlanden – 17,4 Mio. Euro.“ Dies teilte die Zentralbank mit und betonte, dass es sich um vorläufige Daten handelt.

Unter den „kleineren“ Investitionen in das Land befinden sich Unternehmen aus der Türkei mit 12,7 Millionen, Großbritannien – 11 Millionen, Estland – fast 10 Millionen, Österreich – 9 Millionen, Slowenien – über 8 Millionen.

Der Zufluss von Investitionen in Immobilien belief sich auf 85,5 Millionen Euro, was ebenfalls 40,9 Prozent weniger ist. In diesem Jahr wurden laut der Zentralbank Immobilien vor allem von Russen gekauft – insgesamt 18 Millionen, gefolgt von Amerikanern – 9,4 Millionen, Deutschen – 9,3 Millionen, Serben – 8,3 Millionen, Schweizern – 6,8 Millionen Euro.

Auf die Frage, welche Haltung der Investoren sie im nächsten Jahr angesichts der COVID-19-Pandemie und des Regierungswechsels in Montenegro erwarten, antwortete die Zentralbank, dass das Land auch im neuen Jahr ein attraktiver Ort für Investitionen bleiben werde.