Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Prognose für die Wirtschaft Montenegros angehoben. Nach seinen neuen Prognosen soll sich die Wirtschaft des Landes im Jahr 2021 um 9 % stärken. Im Oktober 2020 prognostizierte der IWF ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 5,5 Prozent.
In der neuen April-Ausgabe des IWF Global Economic Outlook, die von der Agentur Mina-business eingesehen wurde, heißt es, dass das BIP im Jahr 2022 um 5,5 Prozent wachsen soll. In dem Bericht schätzen die IWF-Experten das Wirtschaftswachstum Montenegros im Jahr 2026 auf drei Prozent. Der Rückgang des BIP im Jahr 2020 betrug 15,2 Prozent.
Der IWF prognostiziert für dieses Jahr auch in anderen Ländern der Region ein Wachstum des BIP. Für Serbien und Albanien wird ein BIP-Wachstum von fünf Prozent prognostiziert, für Kroatien 4,7 Prozent, für Kosovo 4,5 Prozent, für Nordmazedonien 3,8 Prozent und für Bosnien und Herzegowina (BiH) 3,5 Prozent.
Der IWF hat zudem die Schätzung für das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr auf sechs Prozent angehoben, verglichen mit der Januar-Prognose von 5,5 Prozent.
