Die Regierung Montenegros hat beschlossen, noch ein weiteres Projekt in die Liste der Entwicklungsprojekte aufzunehmen, die für den Erhalt der wirtschaftlichen Staatsbürgerschaft in Frage kommen. Es handelt sich um das Hotel „Kruzer“, dessen Bau in Budva geplant ist.
In der Dokumentation, die von den Unternehmen Master Engineering und Bemax der öffentlichen Ausschreibung vorgelegt wurde, heißt es, dass in Budva geplant ist, in den Bau eines Geschäftsmodells eines Fünf-Sterne-Kondominiums zu investieren. Seine Kapazität beträgt 252 Wohneinheiten, und das geschätzte Budget liegt bei 58,2 Millionen Euro. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass der Investor beabsichtigt, in dem Komplex 153 neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Derzeit befinden sich in der Liste der Entwicklungsprojekte 15 Projekte: sieben in Kolašin, drei in Žabljak, zwei in Budva und je eines in Mojkovac, Tivat und Čanj. Der Gesamtwert der Projekte, die für den Erhalt der wirtschaftlichen Staatsbürgerschaft in Frage kommen, beträgt rund 450 Millionen Euro.
Zur Erinnerung: Das Programm der wirtschaftlichen Staatsbürgerschaft „Staatsbürgerschaft durch Investition“ Montenegros wird bis Ende 2021 gelten und nicht in Kraft bleiben. Der designierte Premierminister Montenegros, Zdravko Krivokapić, erklärte, dass er plant, den wirtschaftlichen Entwicklungskurs des Landes zu ändern.
