Der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, sprach sich für den Beitritt der Staaten des Westbalkans zur Europäischen Union aus.
Nach Angaben von Sassoli werde die Erweiterung der EU sowohl der Region als auch Europa insgesamt zugutekommen, da sie „Stabilität, Wohlstand und Frieden auf dem Kontinent“ gewährleisten werde. Er betonte außerdem, dass die Europäische Union das den Balkanstaaten gegebene „Versprechen einhalten“ müsse.
Dabei merkte er an, dass das Tempo der Erweiterung von jedem einzelnen Land des Westbalkans abhänge.
„In jedem Staat müssen die Reformen vollständig umgesetzt werden“, zitierte der Sender RTS Sassolis Worte aus einem Interview mit der deutschen „Funke Mediengruppe“.
Zur Erinnerung: Zuvor hatte die EU-Administration in Brüssel die Regeln für den Beitritt neuer Länder zur Gemeinschaft geändert. Die Neuerungen betrafen vor allem die Balkanstaaten, die bei der EU-Mitgliedschaft ganz vorne in der Warteschlange stehen, wie Serbien und Montenegro.
