Die Ersparnisse der Montenegriner sind innerhalb eines Jahres um 188 Millionen Euro gestiegen

Nach Angaben der Zentralbank (CBCG) verfügten die Bürger Montenegros Ende 2021 bei den lokalen Banken insgesamt über 1,4 Milliarden Euro, und ihre Ersparnisse stiegen im Jahresverlauf um 15 Prozent bzw. 188 Millionen. Allein im Dezember erhöhten die Bürger ihre Einlagen...

Nach Angaben der Zentralbank (CBCG), hatten die Bürger Montenegros zum Ende des Jahres 2021 bei den lokalen Banken insgesamt 1,4 Milliarden Euro, und ihre Ersparnisse stiegen im Jahresverlauf um 15 Prozent bzw. 188 Millionen.

Allein im Dezember erhöhten die Bürger ihre Einlagen um fünf Prozent.

„In der Struktur der Einlagen von Privatpersonen nach Fälligkeit entfielen Ende Dezember 67,92 Prozent auf Sichteinlagen, 32,04 Prozent auf Termineinlagen, während ein geringer Teil — 0,04 Prozent — auf Treuhandkonten entfiel“, heißt es im Januar-Bulletin der CBCG.

Das Gesamtvolumen der Einlagen in den Banken erreichte am letzten Dezembertag mit 4,2 Mrd. Euro einen Rekordwert, was 24,6 % mehr ist als Ende 2020. Davon entfielen 35,4 % auf die Ersparnisse der einheimischen Bevölkerung.

Nichtansässige hielten 1,17 Mrd. Euro in Banken, 1,19 Mrd. Euro in der Wirtschaft und 276 Mio. Euro bei der Regierung.

Zum Ende Dezember beliefen sich die von den Banken genehmigten Kredite insgesamt auf 3,36 Milliarden Euro, was 6,4 Prozent mehr ist als im selben Monat 2020.

„Bei den Krediten verlangten die Banken Ende des vergangenen Dezember am meisten von der Wirtschaft und der Bevölkerung, insgesamt 77 Prozent“, sagte die CBCG.