Investitionen18. Februar 2022

Ein Drittel der ausländischen Investitionen in die Wirtschaft Montenegros fließt in Immobilien

Im Zeitraum Januar bis November 2022 investierten Unternehmen und Investoren 764 Mio. Euro in Montenegro, davon 672,12 Mio. Euro ausländische Investitionen. Der Zufluss von Investitionen durch ausländische Staatsbürger belief sich auf 308,43 Mio. Euro. Nach Angaben der Zentralbank von Montenegro, netto...

Im Zeitraum Januar–November 2022 investierten Unternehmen und Investoren 764 Mio. Euro in Montenegro, davon 672,12 Mio. Euro ausländische Investitionen. Der Zufluss von Investitionen ausländischer Staatsbürger belief sich auf 308,43 Mio. Euro. Nach Angaben von der Zentralbank von Montenegro belief sich der Nettobetrag ausländischer Investitionen Ende November 2021 auf 455,55 Mio. Euro.

In den 11 Monaten des Jahres 2021 investierten ausländische Staatsbürger und Unternehmen 159 Millionen Euro in Unternehmen und Banken.

Die Zentralbank von Montenegro verzeichnet einen Anstieg der ausländischen Investitionen in Immobilien

In der Zentralbank weist man auf den wachsenden Trend bei Investitionen in Immobilien hin. Genauer gesagt zahlten Ausländer nach den derzeit verfügbaren Daten bis Ende November 2021 ganze 245,73 Mio. Euro dafür — das ist der höchste Jahreswert seit der vorangegangenen Wirtschaftskrise 2008, ausgelöst durch den weltweiten Anstieg der Immobilienpreise. Viele Jahre lang führte Russland die Liste der Länder an, aus denen die meisten ausländischen Direktinvestitionen kamen. In den genannten 11 Monaten des Jahres 2021 investierten deren Staatsbürger und Unternehmen 129,54 Mio. Euro. Das bedeutet, dass Bürger der РФ monatlich im Durchschnitt rund 11,78 Mio. Euro investieren. Davon entfällt der größte Betrag — 49,46 Mio. Euro — auf Immobilien, die sie in Montenegro gekauft haben. Serbien liegt an zweiter Stelle der Liste, und die Investitionen seiner Bürger erreichten im selben Zeitraum fast 72 Mio. Euro. Auch hier entfällt der größte Teil auf den Kauf von Immobilien in Montenegro, wofür 33,16 Mio. bereitgestellt wurden. Malta belegt mit 70,37 Mio. Euro den dritten Platz unter den Investoren, doch diese Investitionen bestehen fast vollständig aus Unternehmensschulden.