Drei weitere Schulen für bilinguale Kinder werden im Schuljahr 2020–2021 in den Grundschulen eröffnet. Dadurch wird die Gesamtzahl der Klassen, in denen der Unterricht in zwei Sprachen stattfindet, auf 15 steigen.
Das Projekt der zweisprachigen Klassen startete vor drei Jahren an der Schule Mirko Srzentić in Petrovac, Olga Golović in Petrovac, der Schule Luka Simonović in Nikšić und Maksim Gorki in Podgorica.
Das Bildungsinstitut besuchte diese Schulen, analysierte den Unterricht und sprach außerdem mit der Schulleitung und den Lehrern. Die Kommission bewertete die Qualität der Vorbereitung und den positiven Einfluss auf die Kinder sehr hoch. Danach wurde das Projekt erfolgreich an vier weiteren Schulen umgesetzt.
In diesem Jahr boten die Grundschulen Sutjeska aus Podgorica, die Schule Radomir Mitrović aus Berane und Stefan Mitrov Ljubiša aus Budva zweisprachigen Unterricht an. Die Klassen werden je nach den Interessen der Kinder und Eltern gebildet.
„Die Hauptziele dieses Ansatzes sind die Entwicklung einer positiven Einstellung zum Lernen und die Stärkung des Selbstvertrauens beim Sprechen in einer Fremdsprache. Ziel ist es außerdem, die Aufmerksamkeit der Kinder darauf zu lenken, dass Englisch ein Kommunikationsmittel ist und nicht nur ein Schulfach“, erklärte Majda Mulić, Beraterin des Bildungsministeriums von Montenegro.
Damit Lehrkräfte unterrichten können, müssen sie ein CLIL-Zertifikat erwerben. Die Pädagogen haben sich für die Teilnahme an der Ausschreibung für das Schuljahr 2020–2021 beworben, die Ausbildung absolviert und sind nun bereit, die Erstklässler zu begrüßen.
Der CLIL-Kurs ist ein Grundkurs für den Unterricht auf Englisch. Die Materialien dieses Kurses werden auch an der Universität Cambridge verwendet. Der Kurs besteht aus 20 Modulen. Jedes Modul umfasst praktische Strategien für das Unterrichten anderer Fächer auf Englisch und ist für 2,5 Stunden intensiver Arbeit ausgelegt.
