Montenegro könnte dem Beispiel Kroatiens folgen und die Steuer abschaffen auf die Mehrwertsteuer (MwSt.) auf Solarpaneele, da die Regierungen in der Region zunehmend die Bedeutung von Solarkraftwerken auf den Dächern von Häusern und Unternehmen als Maßnahme zur Bewältigung der Energiekrise erkennen.
Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Tourismus Montenegros hat angekündigt, dass es in den kommenden Monaten ein neues Maßnahmenpaket zur Entlastung der Energiekrise vorbereitet. Eine der Maßnahmen, die Finanzminister Aleksandar Damjanović vorgeschlagen werden sollen, wird die Abschaffung der MwSt. auf Solarpaneele sein.
Laut dem Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Tourismus, Goran Đurović, zielt die Abschaffung der MwSt. auf Solarenergie darauf ab, den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu beschleunigen. Dies wird auch die Versorgungssicherheit langfristig verbessern und Bürgern sowie der Wirtschaft im Falle von Marktstörungen und niedrigem Wasserstand in den Stauseen der Wasserkraftwerke helfen.
Die kroatische Regierung war die erste in der Region, die die MwSt. auf Solarpaneele abschaffte, um den Energiewandel zu beschleunigen und die Stromversorgung zu sichern. In ihrer Erklärung erinnert das montenegrinische Ministerium an diesen Schritt seiner Nachbarn.
In Kroatien beträgt die MwSt. auf Solarpaneele 25 Prozent, in Montenegro liegt der MwSt.-Satz bei 21 Prozent.
