In Montenegro ist der Bau und Verkauf von fast 1000 Wohnungen geplant. Trotz der Bedrohung für die Wirtschaft durch die Coronavirus-Epidemie, Entlassungen, ein schlechtes Tourismusjahr sowie die Schließung kleiner und mittlerer Unternehmen.
Insbesondere wurden in Montenegro 120 Baugenehmigungen und Arbeitsanträge erteilt, auf deren Grundlage der Bau von mehr als 55.000 Quadratmetern Wohnfläche geplant ist.
„In der ersten Jahreshälfte wurden in Montenegro 120 Baugenehmigungen und Arbeitsanträge erteilt. Laut den eingereichten Arbeitsanträgen ist der Bau von 973 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 55.865 Quadratmetern geplant“, sagte Balša Rakčević, Sekretär des Vorstands des Bauverbands bei der Handelskammer.
Die negative Auswirkung der Pandemie auf das Geschäft der Bauunternehmen, wie er anmerkte, zeigte sich im Arbeitskräftemangel sowie in den erschwerten Importen und Lieferungen von Baumaterialien und Ausrüstung.
„Auch die Umsetzung der vierten Phase des Projekts zur Deckung des Wohnbedarfs der Bürger zu günstigen Bedingungen in der Größenordnung von tausend plus ist für die Branche wichtig“, betonte Rakčević.
Er betonte außerdem, dass der Arbeitsprozess auf den Baustellen unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Gesundheitswesens angepasst werden müsse, um die Gesundheit zu schützen und die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.
18% weniger Beschäftigte
Trotz der ehrgeizigen Pläne auf dem Baumarkt hat das Coronavirus die Beschäftigung in der Branche um 18% reduziert.
„In den ersten zehn Monaten dieses Jahres waren im Bausektor durchschnittlich 11.473 Arbeiter beschäftigt, was 18 Prozent weniger ist als im gleichen Zeitraum des Vorjahres“, sagte Rakčević.
Außerdem teilte er mit, dass die geplanten Bauarbeiten weiterlaufen, jedoch aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage langsamer voranschreiten.
